Quantentechnologien für Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit

20. April 2026

Quantentechnologien müssen jetzt schneller von der Forschung in die Anwendung kommen: Mit einem Panel zu Quantentechnologien für Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie hat das Forschungszentrum Jülich bei der HANNOVER MESSE 2026 ein Thema auf die Bühne gebracht, das für die technologische Zukunft Deutschlands und Europas zentral ist.

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Prof. Kobus Kuipers, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, brachte es auf dem Podium so auf den Punkt: „Für die KI sitzen derzeit die großen Player in den USA und China. Wie können wir verhindern, dass dies für Quantencomputing auch geschieht?“ Die Botschaft aus der Diskussion war klar: Quantentechnologien sind eine strategische Schlüsseltechnologie. Entscheidend ist jetzt, den Transfer in die industrielle Anwendung zu beschleunigen und die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie, Start-ups und Politik frühzeitig und verlässlich zu stärken.

Genau hier bringt das Forschungszentrum Jülich seine besondere Stärke ein: mit wissenschaftlicher Exzellenz, leistungsfähigen Infrastrukturen und dem Anspruch, Quantentechnologien strategisch von der Entwicklung bis zur Anwendung zu denken.

Kuipers ergänzte: „Wir arbeiten bereits mit Unternehmen im Bereich Quantencomputing zusammen und forschen in Jülich von Quantenmaterialien bis zum ersten Prototyp eines Quantenrechners. Und wir wollen noch mehr: gemeinsam mit der Industrie starten wir jetzt die Entwicklung und konkrete Nutzung eines universellen Quantencomputers. Um die Zukunft des Quantencomputings aktiv zu gestalten.“ 

Auf dem Podium diskutierten neben Kobus Kuipers auch Alexandra Gwyn Paetz, Abteilungsleiterin Technologische Souveränität & Innovation im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Manfred Rieck, Leiter der Forschungsgruppen für Quantentechnologien bei der Deutschen Bahn, sowie Dr. Marcus Hennig, Chief Business Officer von planqc. Moderiert wurde die Diskussion von Johannes Döbbelt.

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    Letzte Änderung: 21.04.2026