Büro für Chancengleichheit
Das Büro für Chancengleichheit schafft Angebote und Strukturen, damit das Forschungszentrum Jülich eine noch inklusivere Wissenschaftsorganisation wird. Jetzt informieren oder Unterstützung holen.
Am Forschungszentrum Jülich sind Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inclusion unerlässlich, damit wir unseren Auftrag erfüllen können. Wir fördern eine faire und unterstützende Kultur, bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen und integrieren diversitätssensible Sichtweisen in unsere Forschung.
Unsere Belegschaft vereint Menschen aus vielen verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Hintergründen und Lebenserfahrungen. Vielfalt ist eine Tatsache. Dennoch darf Vielfalt am Arbeitsplatz nicht als selbstverständlich angesehen werden. Sie wird durch bewusste Entscheidungen gefördert, die es Menschen mit unterschiedlichen Stärken ermöglichen, ihr Fachwissen zur Lösung einiger der wichtigsten Herausforderungen der Menschheit beizutragen.

Wir streben nach Exzellenz und suchen die besten Köpfe. Aber die besten Köpfe sind auch ganze Menschen. Wenn wir ihre individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen berücksichtigen, schaffen wir die Voraussetzungen für herausragende wissenschaftliche Leistungen.
Wir sind davon überzeugt, dass jede Person es verdient, am Arbeitsplatz fair behandelt zu werden, und dass ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Unser Engagement für Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inclusion spiegelt unsere Organisationswerte und unsere Verantwortung gegenüber unseren Beschäftigten wider. Gleichzeitig ist es eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir unseren Auftrag erfüllen können. Um die richtigen Mitarbeitenden zu gewinnen, zu binden und ihnen zu ermöglichen, sich voll und ganz in ihre Teams einzubringen, müssen wir eine faire und unterstützende Kultur fördern. Dies erfordert Prozesse und Praktiken, die die unterschiedlichen Erfahrungen der Menschen und die Vorurteile berücksichtigen, die unsere Entscheidungen beeinflussen können.
Unsere Verantwortung geht jedoch über die Vielfalt unserer eigenen Organisation hinaus. Wir betreiben Forschung im Auftrag der Gesellschaft und haben daher die Verantwortung, die Bedürfnisse der Menschen zu berücksichtigen, denen wir dienen. Das Zusammenbringen unterschiedlicher Perspektiven ist ein wichtiger Teil davon, reicht aber nicht aus. Wir möchten außerdem sicherstellen, dass diversitätssensible Perspektiven unsere Forschung prägen, sodass eine Bandbreite an Bedürfnissen und Erfahrungen die Fragen, die wir stellen, die Forschung, die wir betreiben, und die Ergebnisse, die wir anstreben, mitgestalten.
Seit vielen Jahren entwickelt das Forschungszentrum Maßnahmen, die unsere vielfältige Belegschaft unterstützen und faire Arbeitsbedingungen schaffen sollen. Wir unterstützen Mitarbeitende und Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen durch flexible Arbeitsmodelle, eine Kindertagesstätte auf dem Campus in Jülich und weitere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit. Unser International Advisory Service, interkulturelle Schulungen und Mitarbeitendennetzwerke stärken unsere kulturell vielfältige Gemeinschaft und tragen zu einem stärkeren Zugehörigkeitsgefühl bei.
Wir setzen uns zudem dafür ein, die Praktiken, die das Arbeitsleben prägen, inklusiver zu gestalten. Leitlinien, Schulungsmodule, Reflexionsinstrumente und individuelle Beratung helfen Personalverantwortlichen und Führungskräften dabei, versteckte Vorurteile in jeder Phase des Einstellungsprozesses zu erkennen und abzubauen. Die Gleichstellungsbeauftragte und die Schwerbehindertenbeauftragte tragen dazu bei, faire Auswahlverfahren zu gewährleisten. Wir sensibilisieren für Neurodivergenz und geben Hinweise, wie Führungskräfte und Teams unterschiedliche Arbeitsweisen besser berücksichtigen und wertschätzen können. Darüber hinaus beraten wir Abteilungsleitungen der Organisationseinheiten bei der Schaffung inklusiver Arbeitsumgebungen und unterstützen Führungskräfte dabei, vielfältige Teams wirkungsvoll zu führen.
Eine sichere Arbeitskultur erfordert auch Sensibilisierung. Zu unseren Aktivitäten gehören Schulungen zum Thema sexualisierte Gewalt, Diskussionen über gesunde Männlichkeit und Selbstfürsorge sowie Gelegenheiten, sich eingehend mit Themen wie Queerness am Arbeitsplatz und Behinderung in der Wissenschaft auseinanderzusetzen.
Unser Engagement reicht über unsere eigene Belegschaft hinaus. Wir fördern durch Schulungen diversitätssensible Forschungsansätze und bieten individuelle Beratungen dazu an, wie Geschlechter/Gender- und Diversitätsperspektiven in konkrete Forschungsprojekte integriert werden können.
Unser Engagement für Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inclusion spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit, unseren Organisationsstrukturen und -praktiken sowie unseren kontinuierlichen Verbesserungsbemühungen wider.
Wir überprüfen regelmäßig unsere Praktiken, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Dazu gehört es, bestehende Lücken zu erkennen und unsere Maßnahmen anzupassen, wenn sich die Bedürfnisse unserer Belegschaft und der Gesellschaft weiterentwickeln.
Unsere Bemühungen wurden auch von außen gewürdigt, unter anderem mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat, das Organisationen auszeichnet, denen es gelingt, Chancengerechtigkeit erfolgreich in ihre Personal- und Organisationspraktiken zu integrieren. Eine solche Anerkennung ist ermutigend, doch unser Fokus liegt weiterhin darauf, Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inclusion in unserer täglichen Arbeit weiter zu stärken.
Copyright Headerbild: Forschungszentrum Jülich / Sascha Kreklau