KERAMIK
Ursprünglich bezeichneten Keramiken aus Ton gefertigte Alltagsgegenstände. Heute ist Keramik der Oberbegriff für anorganische nichtmetallische Werkstoffe, die sich durch vielfältige Eigenschaften auszeichnen.

Eigenschaften
Keramiken können sehr hart, hitze- oder korrosionsbeständig sein. Einge leiten Strom, andere sind isolierend. Die Eigenschaften hängen von chemischer Zusammensetzung und Herstellung ab.

Herkunft
Feinste Pulver werden gepresst, gespritzt oder mit Flüssigkeit vermischt in Form gegossen, dann getrocknet und erhitzt. Erhitzen, auch Sintern genannt, und Pulver steuern die Eigenschaften.

Anwendung
Die Bandbreite reicht von Geschirr über Prothesen, Elektronikbauteile und Schneidwerkzeuge für den Maschinenbau bis hin zu Hitzeschutz für Luft- und Raumfahrt.

Uralte Schönheit
Keramik gilt als der erste vom Menschen geschaffene Werkstoff. Die "Venus von Dolní Věstonice" ist mit mindestens 25.000 Jahren die älteste bekannte Keramikfigur.

Was macht Jülich?
Jülich entwickelt, charakterisiert und testet keramische Werkstoffe und Bauteile - etwa für den Einsatz in Batterien und Brennstoffzellen, als Filtermembranen oder Hitzeschutz in Turbinen.
Illustrationen: Diana Köhne
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