Magnetresonanztomographie

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MRT (Magnetresonanztomographie) erlaubt den Blick ins Körperinnere. Sie eignet sich für Gewebe, das viel Wasser enthält, etwa Herz und Hirn, und kann dort Entzündungen oder Tumore aufspüren.

So funktioniert es …

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MRT-Geräte sind meist große, röhrenförmige Geräte. Elektrische Spulen in den Wänden erzeugen ein sehr starkes und mehrere kleinere Magnetfelder.

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Das starke Magnetfeld sorgt dafür, dass sich die Kerne der Wasserstoff-Atome im Körper alle gleich ausrichten – ähnlich wie Kompassnadeln.

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Mit Radiowellen wird diese Ordnung kurz durcheinandergebracht. Beim Wiederausrichten geben die Atomkerne elektromagnetische Signale ab.

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Aus den Signalen generiert ein Computer Schritt für Schritt einzelne Querschnitte, die zusammengesetzt ein dreidimensionales Bild des Körperinneren ergeben.

Magnetresonanztomographie

Dem Gehirn zuschauen

Nicht nur Strukturen lassen sich erfassen. Die funktionelle MRT misst, wie sich die Durchblutung im Gehirngewebe verändert. Das zeigt, welche Hirnareale gerade wie aktiv sind.

Warum so laut?

MRT-Geräte machen ordentlich Lärm. Das Klopfen und Hämmern kommt vom schnellen Schalten und Überlagern der Magnetfelder. Dabei vibrieren Spulen und Plastikteile.

Was macht Jülich?

Jülicher Forscher:innen nutzen MRT vor allem, um Hirnstruktur und -funktion sowie Pflanzen zu untersuchen. Sie entwickeln auch neue Methoden und Techniken.

Dieser Artikel ist Teil der effzett-Ausgabe 2-21. Illustrationen: Diana Köhne

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Letzte Änderung: 04.12.2025