Wir setzen uns Ziele, um Klimaschutz und den effizienten Umgang mit Energie in unseren Strukturen zu verankern. So schaffen wir die Grundlage, um nachhaltige Lösungen für die Gesellschaft und das Forschungszentrum als Einrichtung aktiv mitzugestalten.
CO2-Emissionen
Seit 2016 setzt das Forschungszentrum Jülich einen umfassenden Klimaschutzplan um, der kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Rahmenbedingungen angepasst wird. Bis 2024 konnte das Klimaschutzziel der Bundesregierung für 2030 bereits übertroffen und die CO₂-Emissionen um 68 % im Vergleich zu 1990 reduziert werden, trotz steigender Anzahl der Mitarbeitenden. Dieser Erfolg, der sich auf über 82.000 Tonnen CO₂-Einsparungen belief, wurde durch wichtige Maßnahmen wie die Eröffnung einer neuen Wärmevollversorgungszentrale, energieeffiziente Gebäudesanierungen, die Umstellung auf Ökostrom und zahlreiche energiesparende Einzelmaßnahmen vorangetrieben. Mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 kombiniert das Forschungszentrum Jülich kontinuierliche Effizienzsteigerungen mit einem fortschrittlichen Energiemanagementsystem und interdisziplinärer Zusammenarbeit, um den Verbrauch zu senken, ohne die Forschung zu beeinträchtigen.
Treibhausgasbilanz
Das Forschungszentrum Jülich erfasst seit vielen Jahren Scope-1 und Scope-2-Emissionen in einer Treibhausgasbilanz. Zukünftig sollen auch Scope-3-Emissionen erfasst werden. Durch die Umstellung auf Ökostrom sowie den Verzicht auf Fernwärme bei der Versorgung des Campus in Jülich, können seit dem Jahr 2024 Scope-2-Emissionen fast vollständig vermieden werden. Die Wärmeversorgung des Campus beruht derzeit auf der Verbrennung von Erdgas. Der Verbrauch von Erdgas soll in den kommenden Jahren durch die Nutzung von Biogas sowie der Abwärme des Supercomputers signifikant reduziert werden.


