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Elena Borgardt

Doktorandin am Institut für Energie- und Klimaforschung - Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-14)

Elena Borgardt ist am Forschungszentrum Jülich als Doktorandin im Bereich der Niedertemperatur-Elektrolyse tätig. Dort analysiert sie, inwieweit die mechanischen Eigenschaften der Elektrolysekomponenten einen Einfluss auf die Zellleistung haben und wie man einen Elektrolysestack so aufbaut, dass die Komponenten nicht beschädigt werden.

Wie sind Sie zum Forschungszentrum Jülich gekommen?

Im Rahmen meines Masterstudiums "Nachhaltige Energieversorgung" habe ich das Fach "Brennstoffzellen" belegt, welches von Professor Stolten – Institutsleiter im Bereich der Energie- und Klimaforschung (IEK) am Forschungszentrum Jülich, gehalten wird. Bis dato wusste ich, dass ich promovieren und meinen Beitrag zur Energiewende leisten möchte, aber konnte mich noch nicht für einen Bereich festlegen. In der ersten Vorlesung hat es dann richtig "Klick" bei mir gemacht, ich war von dem Thema direkt begeistert. Im Rahmen dieser Vorlesung haben wir das Forschungszentrum dann auch besuchen dürfen und das Ambiente gefiel mir sehr. So entstand bei mir der Wunsch am IEK zu arbeiten.

Elena BorgardtCopyright: Forschungszentrum Jülich / Ralf-Uwe Limbach

Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit im Forschungszentrum Jülich?

Meine Arbeit am Forschungszentrum Jülich gibt mir die Möglichkeit, meine Ideen umzusetzen. Bei der Planung und praktischen Umsetzung von Testständen kann ich auf das Know-how meiner Kollegen in der Fertigung zurückgreifen. Wenn ich einen Versuch durchführen möchte, aber die benötigte Maschine dafür in meinem Institut nicht vorhanden ist, höre ich mich um, ob ein anderes Institut sie besitzt. Außerdem habe ich bereits des Öfteren von dem Wissen, welches hier auf kleinem Raum gebündelt ist, profitieren können. So konnten mir Experten aus verschiedensten Instituten bei der Interpretation meiner Ergebnisse helfen. Das macht für mich die Arbeit am Forschungszentrum aus.


Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich. Um einen Versuch durchzuführen, sammle ich zunächst Ideen für die Umsetzung. Die Machbarkeit meiner Überlegungen bespreche ich dann mit einem Techniker. Je nachdem, was wir dann Umsetzen möchten, baue ich einen Teststand auf oder um, bestelle Teile oder konstruiere ein fehlendes Teil und gebe es in die Fertigung. Wenn ich zufrieden bin, führe ich meine Versuche durch. Oft ergibt sich aus einem Versuch dann die Idee für etwas Neues.