Video zum ersten High Impact Award
Im Videoeinspieler im Livestream der Helmholtz-Jahrestagung 2023 erklären die Preisträger:innen ihre Forschung. Das Video ist auf YouTube abrufbar.
28. September 2023
Prof. Michael Saliba vom Jülicher Institut für Photovoltaik wurde gestern im Rahmen der Jahresversammlung der Helmholtz-Gemeinschaft mit dem High Impact Award 2023 ausgezeichnet. Saliba erhielt den Preis gemeinsam mit drei weiteren Wissenschaftler:innen: Prof. Eva Unger, Prof. Steve Albrecht und Prof. Antonio Abate (alle Helmholtz Zentrum Berlin). Das multidisziplinäre Team hatte sich mit dem Forschungsvorhaben „Fundamental Properties to Record Breaking Devices“ um den mit 50.000 Euro dotierten Preis beworben. Für ihren Ansatz und ihre Leistung zeichnen die Helmholtz-Gemeinschaft und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die vier Wissenschaftler:innen mit dem ersten High Impact Award aus.

In dem Projekt geht es um eine neue Klasse von Halbleitermaterialien, die Perowskite. Sie versprechen wegen ihrer herausragenden Eigenschaften eine Revolution in der Photovoltaik-Technologie: hocheffiziente und kostengünstige Solarzellen, für deren Herstellung weder Reinräume noch hohe Temperaturen benötigt werden. Die Jury des Preises weist dem Team eine „Schlüsselrolle“ in der weltweiten Perowskit-Forschung zu. Die vier Wissenschaftler:innen kombinierten dazu interdisziplinär ihre herausragenden Kompetenzen in den Bereichen Elektrotechnologie, Chemie und Physik.
Prof. Michael Saliba leitet an der Universität Stuttgart das Institut für Photovoltaik, am Jülicher Institut für Photovoltaik die Helmholtz-Nachwuchsgruppe FRONTRUNNER. Im vergangenen Jahr erhielt er vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen mit 1,5 Millionen Euro dotierten ERC Starting Grant. Mit den ERC Starting Grants fördert der Europäische Forschungsrat herausragende Wissenschaftler:innen in einer frühen Karrierephase für innovative Vorhaben in der Grundlagenforschung.