Was der Corona-Lockdown mit dem Klimawandel zu tun hat

Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) legt am Montag, 9. August 2021, den ersten Teil seines neuen Sachstandsberichts vor, der den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels zusammenfasst. Die Jülicher Atmosphärenforscherin Prof. Astrid Kiendler-Scharr ist Leitautorin des Kapitels "kurzlebige Klimaschadstoffe".

Neuronale Netzwerke: Chaos zahlt sich aus

Das kreative Genie hat es schon immer gewusst: Chaos steigert das Denkvermögen. Zumindest auf der Ebene vernetzer Nervenzellen kann es tatsächlich nützlich sein. Das zeigt nun eine wissenschaftliche Arbeit des Forschungszentrums Jülich. Christian Keup berichtet über die aktuellen Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift Physical Review X erschienen sind.

In Superposition

Das Rechnen mit Computern neu erfinden – dieser Vision folgen Forschende weltweit. Dazu konstruieren sie Maschinen, die den mitunter bizarren Regeln des Quantenkosmos gehorchen. Solche Quantencomputer dürften für bestimmte Aufgaben herkömmlichen Rechnern deutlich überlegen sein. In Jülich finden die Fachleute auf diesem Gebiet eine exzellente Forschungsumgebung vor.

Vom Labor in die Welt

"Wandel gestalten" lautet das Motto des Forschungszentrums Jülich. Wie das konkret aussehen kann, zeigen zwei junge Wissenschaftlerinnen vom Institut für Biologische Informationsprozesse. Gabriela Figueroa Miranda hat einen Schnelldiagnosetest für Malaria entwickelt, den sie zusammen mit ihrer Kollegin Viviana Rincón Montes in die Anwendung bringen möchte.

Blätterfunktion

Aktuelles

Prof. Nick Wierckx

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft statt Plastikmüllberge

Plastikabfälle stellen ein globales Umweltproblem dar. Doch neue Recycling-Technologien können eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft für die Kunststoffe ermöglichen – und diese damit auch zu einem kohlenstoffreichen, kostengünstigen und weltweit verfügbarem Ausgangsmaterial machen. Dies zeigt eine Übersichts-Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Jülich und den USA.

Einweihung HI ERN

Unter einem Dach: Forschung für eine nachhaltige Energieversorgung

Auf dem Südcampus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurde jetzt der Forschungsneubau des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) offiziell eingeweiht. Das Institut, eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, erforscht und entwickelt Grundlagen, Materialien und Technologien für die klimaneutrale Energieversorgung.

Folgen Sie uns

Jülich Blogs

Impact and Change - Blog der Unternehmensentwicklung
Impact and change

YouTube

Hindenburg, H-Milch und Enzyme - wie im Fluss alles einfacher wird

Themen- und Forschungsgebiete

Alzheimersche Demenz

Alzheimersche Demenz:

Identifizierung von Amyloid-beta-Oligomeren

Am Forschungszentrum gehen Wissenschaftler den molekularen Grundlagen der Alzheimerschen Demenz auf die Spur. Der Institutsbereich Strukturbiochemie (ICS-6) verbindet strukturbiologische Grundlagenforschung mit angewandter klinischer Forschung und entwickelt eine neuartige Therapie-Strategie mit einem eigenen Wirkstoffkandidaten. Der Institutsbereich Molekulare Organisation des Gehirns (INM-2) untersucht metabolische und neurochemische Prozesse, die unter anderem neurologischen Erkrankungen zugrunde liegen.

Mehr: Alzheimersche Demenz: …

Big Data

Big Data

Kabel und Module des Supercomputers QPACE

Der Einsatz von Big-Data-Techniken ist einer der wichtigen Trends im 21. Jahrhundert. Die Digitalisierung aller Lebensbereiche geht mit dem Aufkommen riesiger Datenberge einher. Wirtschaft und Industrie nutzen diese, um neue Informationen zu gewinnen – um neue Vorhersagen zu treffen, industrielle Prozesse zu optimieren oder Produkte zielgerichtet an Kundenbedürfnissen auszurichten.
In der Wissenschaft nimmt die Bedeutung von Big-Data-Problemen ebenfalls zu. Die Daten stammen oftmals aus unterschiedlichen Quellen. Entsprechende Datensätze sind typischerweise so groß und komplex oder so schwach strukturiert und unsicher, dass sie sich nicht mehr zufriedenstellend mit herkömmlichen Methoden bearbeiten lassen. Eine wichtige Rolle spielen Big-Data-Analysen etwa in der Medizin, wenn es darum geht, komplexe Zusammenhänge als Ursache für Erkrankungen zu entschlüsseln.

Mehr: Big Data …

Brennstoffzellen

Brennstoffzellen

eine weiße, flüssige Paste tropft aus einer Vorrichtung

Brennstoffzellen wandeln Wasserstoff oder wasserstoffreiche Brennstoffe durch elektrochemische Reaktionen in Elektrizität um – und sind damit umweltfreundliche und effiziente Stromquellen. Am Forschungszentrum Jülich werden drei Arten von Brennstoffzellen entwickelt: die Festoxidbrennstoffzelle (SOFC), die Hochtemperatur-Polymerelektrolyt-Brennstoffzelle (HT-PEFC) sowie die Direktmethanol-Brennstoffzelle (DMFC).

Mehr: Brennstoffzellen …

Energiewende

Energiewende

Blaue Solaranlage auf Ziegeldach vor blauem Himmel

Die Lösung des globalen Energieproblems gilt als zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Neben der Forschung an erneuerbaren Energien, Batterien und Brennstoffzellen und Wasserstoff als Energieträger gibt es in Jülich auch einige fachübergreifende Projekte.

Mehr: Energiewende …

Informations­speicher

Informationsspeicherung und -verarbeitung

Resistive Speicher

Das Peter Grünberg Institut (PGI) verfolgt eine Reihe von Ansätzen, um Datenspeichertechnologien energieeffizienter, leistungsfähiger und schneller zu machen. Wissenschaftler untersuchen hierfür physikalische Phänomene und Eigenschaften von Materialien und Materialkombinationen im Nanobereich, wie beispielsweise in Halbleitern oder Oxiden. Die Arbeiten dienen der Grundlagenforschung für die Entwicklung von Bauelementen und Bauelemente-Designs für Computerchips. Die Wissenschaftler halten aber auch nach ganz neuen physikalischen Phänomenen in geeigneten Materialien Ausschau, die sich für die Speicherung von Daten nutzen lassen könnten.

Mehr: Informationsspeicherung und -verarbeitung …

Klimawandel

Klimawandel

verschneiter Wald von oben fotografiert, Copyright: CC0 Public Domain

Umwelt-Prozesse, die mit dem Klimawandel in Verbindung stehen, erforschen Wissenschaftler an den Instituten für Energie- und Klimaforschung und Bio- und Geowissenschaften: Physikalische und chemische Prozesse in der Atmosphäre untersuchen Wissenschaftler des Instituts für Energie- und Klimaforschung. Was geschieht mit Spurenstoffen in der Atmosphäre aus unterschiedlichen Quellen wie Industrie, Verkehr oder von Pflanzen? Mit ihren experimentellen Erkenntnissen sowie Computersimulationen entwickeln Jülicher Forscher bestehende Klimamodelle weiter, wirken als Gutachter und erarbeiten Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger. Das Institut für Bio- und Geowissenschaften untersucht unter anderem, wie sich der Klimawandel auf Böden und auf Austauschprozesse zwischen Boden, Pflanzen und Atmosphäre auswirkt.

Mehr: Klimawandel …

Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe für die Bioökonomie

In der Pflanzenforschung setzen Wissenschaftler ein Oktokopter bzw. eine Vermessungsdrohne im Freien ein.

Bei der Bioökonomie geht es darum, Möglichkeiten zu schaffen, um eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, Treibstoff aus geeigneter Biomasse herzustellen und industrielle Produktionsverfahren so umzustellen, dass sie möglichst ohne Erdöl auskommen. Hierfür müssen neue biobasierte Wertschöpfungsketten entwickelt werden. Gleichzeitig geht es aber auch um die Nutzung des Wissens über biologische Systeme, um neue Produkte für die Wirtschaft bereitzustellen. Hieran forschen die Wissenschaftler am Institut für Bio- und Geowissenschaften (IBG).

Mehr: Nachwachsende Rohstoffe für die Bioökonomie …

Nitrat

Nitrat

umgepflügter Ackerboden mit Bäumen im Hintergrund

Deutschland hat ein Problem: zu viel Nitrat im Grundwasser, aber auch in der Nord- und Ostsee. Die Ursache ist in den meisten Fällen die Landwirtschaft, die zu viel Gülle und Mineraldünger auf die Felder aufbringt. Um die Nitratbelastung in einem Bundesland effizient zu senken, muss das Zusammenspiel von überschüssigem Dünger in landwirtschaftlich genutzten Böden sowie den hydrologischen und geologischen Standortbedingungen analysiert werden. Jülicher Agrosphärenforscher haben zu diesem Zweck Computermodelle entwickelt, mit denen berechnet werden kann, wie stark das Grundwasser sowie die Oberflächen- und Küstengewässer in unterschiedlichen Regionen Deutschlands belastet sind – und wie Nitrate dorthin gelangen.

Mehr: Nitrat …

Photovoltaik

Photovoltaik

Künstliche Photosynthese

Photovoltaik ist eine unerschöpfliche, saubere Energiequelle. Noch allerdings sind die Wirkungsgrade relativ niedrig – insbesondere für Solarzellen, wie sie in herkömmlichen Dach- und Feldanlagen eingesetzt werden. Am Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Photovoltaik (IEK-5) wird an einer Reihe von Alternativen zu den weitverbreiteten Standard-Silizium-Solarzellen geforscht. Dazu gehören vor allem alternative Materialien für sogenannte Dünnschichtzellen, sowie für den Einsatz in Kombination mit Silizium-Wafer-Zellen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die künstliche Photosynthese: Mithilfe einer Kombination von Solarzelle und Elektrolyseur werden Brennstoffe wie Wasserstoff aus erneuerbaren Energien erzeugt.

Mehr: Photovoltaik …

Quantencomputer

Quantencomputer

Detailaufnahme des OpenSuperQ

Quantentechnologie wird unsere Welt verändern – in Wissenschaft, Industrie, Wirtschaft und Alltag. Doch damit sich die hohen Erwartungen an diese revolutionäre Technologie erfüllen, braucht es die optimale Synthese von theoretischem Wissen und praktischer Kompetenz. Eine Herausforderung, die perfekt zum Forschungszentrum Jülich passt, denn hier kann es seine besondere Stärke auf dem Gebiet der nutzeninspirierten Grundlagenforschung ausspielen. So vereint Jülich die Grundlagenforschung in den Bereichen Quantenmaterialien und Quantencomputing mit konkreter Anwendungsentwicklung.

Mehr: Quantencomputer …

Schlaganfall

Schlaganfall

ag_rehabilitation of cognitive impairments

Der Schlaganfall ist in Europa und USA seit vielen Jahren die wichtigste Ursache einer dauerhaften Behinderung. Laut der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erleiden pro Jahr in Deutschland etwa 260.000 Patienten einen Schlaganfall. Am Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Kognitive Neurowissenschaften (INM-3), erforschen mehrere Arbeitsgruppen, wie sich ein Schlaganfall auf die Struktur und Funktion des Gehirns auswirkt. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie der Universität zu Köln untersuchen sie, wie man das Gehirn unterstützen kann, durch einen Schlaganfall verlorene Funktionen zu kompensieren und sich neu zu organisieren.

Mehr: Schlaganfall …

Strukturwandel

Strukturwandel

Der Strukturwandel wird die Region tiefgreifend verändern. Das Forschungszentrum Jülich hilft, diesen Wandel aktiv zu gestalten.

Was kommt nach der Braunkohle? Wie können die hochwertigen Arbeitsplätze in der Region gehalten und zugleich neue geschaffen werden? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung in diesem Prozess, der die Identität der heutigen Braunkohle-Region rund um Jülich gravierend verändern wird?

Der Strukturwandel im Rheinischen Revier wirft eine ganze Reihe von Fragen auf und ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen nicht nur für die rheinische Braunkohle-Region, sondern für ganz Nordrhein-Westfalen. Um diese zu meistern, muss sich das Braunkohlerevier verändern. Dieser Strukturwandel hat bereits begonnen – und das Forschungszentrum hilft mit, ihn aktiv zu gestalten. Dabei kommt ihm seine exzellente wissenschaftliche Expertise ebenso zugute wie seine besondere Lage mitten im rheinischen Revier.

Mehr: Strukturwandel …

Supercomputer

Supercomputer

JUWELS blau beleuchtet in der Rechnerhalle des JSC, fotografiert aus der Froschperspektive

Das Jülich Supercomputing Centre betreibt Computer der höchsten Leistungsklasse, darunter die Supercomputer JUWELS und JURECA, die mit einer maximalen Rechenleistung von jeweils über 5 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde zu den aktuell leistungsfähigsten Superrechnern der Welt gehören. Simulationen auf Superrechnern werden beispielsweise benötigt, um wissenschaftliche Modelle in der Physik und Klimaforschung oder den Neurowissenschaften zu überprüfen. Gleichzeitig vermitteln sie neue Einblicke in die Eigenschaften und Struktur von Materialien und Biomolekülen oder in den Ablauf biologischer und chemischer Prozesse.

Mehr: Supercomputer …

Wasserstoff

Wasserstoff als Energiespeicher

Ekolyser-Prototyp

Die Energiewende gehört zu den großen Herausforderungen der Gesellschaft: Deutschland und die Europäische Union streben an, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Dabei soll die Bevölkerung sicher mit Energie versorgt werden und die Industrie wettbewerbsfähig bleiben. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Wasserstofftechnologien: Sie müssen entwickelt und in großem Maßstab marktgängig gemacht werden.

Mehr: Wasserstoff als Energiespeicher …